Banner

Aktuelles | Veranstaltungen | Natur(a) im Erzgebirge | Natur(a)-Erlebnisweg | Themenwege | Ausstellung | Über diese Seite

Natur(a)-Erlebnisweg Westerzgebirge

Abschnitt 12: Von Breitenbrunn nach Schwarzenberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Natur(a)-Erlebnisweg Westerzgebirge
Abschnitt 12: Von Breitenbrunn mach Schwarzenberg

Wanderroute (ca. 10 km, ca. 3 Stunden):
Breitenbrunn Rathaus – Riedelfels – Antonshöhe – Antonsthal – Bermsgrün – Schwarzenberg Zentrum

Naturbesonderheiten (Auswahl):
FFH-Gebiet „Wiesen um Halbmeil und Breitenbrunn“
FFH-Gebiet „Schwarzwassertal und Burkhardtswald“
FFH-Gebiet „Pöhlwassertal und Wernitzbächel“
FFH-Gebiet „Griesbachgebiet“
Naturschutzgebiet „Halbmeiler Wiesen“
Flächennaturdenkmal „Adner Raum“
Naturschutzgebiet „Wettertannenweise“
Naturdenkmal „Ulme im Park Herrenhof“
Naturdenkmal „Linde am Eduardstein“
Naturschutzgebiet „Conradswiese“
Flächennaturdenkmal „Ochsenwiese“
Naturdenkmal „Neunstämmige Buche“
Naturdenkmal „Linde St. Georgenkirche“
Naturdenkmal „Königseiche“

Themenwege:
Themenweg 12: „Naturlehrpfad Klughausgrund in Breitenbrunn. Von Hecken, Mauern, Rainen und Co.“ (Startpunkt am Parkplatz an der Gemeindeverwaltung Breitenbrunn)
Themenweg 13: „Schwarz- und Pöhlwassertal. Von Flüssen, Bächen, Bergen und Bäumen.“ (Startpunkt am Parkplatz an den Kleingärten in Antonshöhe)
Themenweg 14: „Zwischen Lauter und Schwarzenberg. Von Wäldern, Wiesen und naturnahen Bächen.“ (Startpunkt am Parkplatz an der Auffahrt zur Morgenleithe)

Sehenswertes (Auswahl):
Bermsgrün
Altstadt Schwarzenberg mit Schloss und St.-Georgen-Kirche

Einkehr/Übernachtung (Auswahl):
Gaststätte und Pension Waldquell, Breitenbrunn OT Antonsthal (pension-waldquell.de)
Hotel und Restaurant Danelchristelgut, Lauter-Bernsbach OT Lauter (danelchristelgut.de)
Sonnenhotel Hoher Hahn, Schwarzenberg OT Bermsgrün ()
Hotel Ratskeller Schwarzenberg, Schwarzenberg (ratskeller-schwarzenberg.de)
Gasthaus „Zur Sonne“, Schwarzenberg (gasthaus-sonne-schwarzenberg.de)
Landgasthof Neitsch, Schwarzenberg (landgasthof-neitsch.de)
Parkhotel Schwarzenberg, Schwarzenberg (parkhotel-schwarzenberg.de)

Rückweg (ca. 10 km, ca. 3 Stunden):
Schwarzenberg Zentrum – Alte Annaberger Straße – Eisenstraße – Hohes Rad – Crandorf – Antonshöhe – Breitenbrunn

Karte Abschnitt 12

Wegbeschreibung

Wir beginnen unsere Wanderung am Rathaus von Breitenbrunn, gehen das Dorf hinauf bis zur St.-Cristophorus-Kirche und biegen dahinter auf dem Steinweg nach links ab. Bald sehen wir rechts den Riedelfels liegen, zu dem wir einen kleinen Abstecher machen, denn der Blick von dort auf die Umgebung von Breitenbrunn ist lohnenswert. Wir setzen dann unsere Wanderung auf dem mit dem gelben waagerechten Strich markierten Wanderweg in Richtung Antonshöhe fort. Wir stoßen auf die Fahrstraße in Richtung Crandorf, auf der wir etwa 300 m entlang gehen, ehe wir auf der Straßenkreuzung nach links nach Antonshöhe abbiegen. Bald haben wir den Parkplatz an der Kleingartenanlage erreicht, dem Startpunkt von Themenweg 13: „Schwarz- und Pöhlwassertal. Von Flüssen, Bächen, Bergen und Bäumen.“ Wir halten uns jetzt an die Markierung mit dem roten waagerechten Strich, laufen von Antonshöhe nach Antonsthal hinunter, überqueren das Schwarzwasser und die S272 und gehen gegenüber die Jägerhäuser Straße hinauf. Kurz nach dem Freibad und der Silberwäsche biegt nach rechts der Hirschsteinweg ab, auf dem der Fernwanderweg Eisenach-Budapest (EB, roter waagerechter Strich) verläuft, dem wir bis ans Ende unserer Wanderung folgen werden. Zuvor noch der Hinweis, dass etwa einen Kilometer entfernt in der anderen Richtung am EB der Einstiegspunkt zu Themenweg 14 liegt: „Zwischen Lauter und Schwarzenberg. Von Wäldern, Wiesen und naturnahen Bächen.“ Der Fernwanderweg führt uns noch ein Stück durch den Wald, dann durch die Feldflur oberhalb von Bermsgrün mit schönen Ausblicken auf den Ort und das Schwarzwassertal. Dann geht es durch den Ort Bermsgrün selbst und an vielen

Bermsgrün

Stellen haben wir phantastische Ausblicke auf das Schwarzwasser und die am anderen Ufer liegenden Orte Erla und Crandorf. Wenn wir das Ortsende erreicht haben, sehen wir das Schwarzenberger Neubaugebiet Heide vor uns liegen. Wir laufen weiter auf der Fahrstraße K9130 bis zum Ortsbeginn von Heide und biegen dann rechts ab. Der Fernwanderweg führt uns direkt ins Zentrum von Schwarzenberg mit den beiden Wahrzeichen Schloss und St.-Georgenkirche, die auf unserem restlichen Weg ab und an vor uns auftauchen.

Beschreibung Rückweg

Wir beginnen unsere Wanderung im Zentrum an der Stadtinformation, gehen in Richtung Eibenstocker Straße (S274), überqueren diese und gehen dann den Rösselberg hinauf. Wir stoßen auf den Hammerweg, dem wir nach links in Richtung Schwarzwasser folgen. Uns begleitet der blaue waagerechte Strich als Kennzeichen für den Fernwanderweg E3, dem wir nun einige Zeit auf den Fersen bleiben. Wir überqueren die Karlsbader Straße (S272) und kommen am Finanzamt vorbei. Dahinter überqueren wir das Schwarzwasser und laufen die Alte Annaberger Straße hoch. Bald zweigt nach rechts die Eisenstraße ab, die uns in die Feldflur führt, immer steil den Berg hinauf, vorbei am Freitagsgut bis zum Hohen Rad. Linker Hand haben wir unvergleichliche Ausblicke auf das Pöhlwassertal, das Tal der Großen Mittweida und die

Grünstädtel

weitere Umgebung. Kurz vor dem Hohen Rad stoßen wir auf die Fahrstraße, die von Grünstädtel heraufkommt. Am Hohen Rad trennen wir uns vom E3 und folgen der Fahrstraße, der wir bis Crandorf folgen. Das lässt sich aber verkraften, da die Straße wenig befahren wird und wir durch schöne Aussichten in die zu beiden Seiten

Crandorf

liegenden Täler immer wieder getröstet werden. Am oberen Ortsrand von Crandorf stoßen wir dann auf die Fahrstraße nach Breitenbrunn (K9130), auf der wir auch noch etwa zwei Kilometer entlang müssen. 150 Meter nach der Straßenkreuzung mit Abzweig nach Antonshöhe geht dann rechts endlich der Wildetaubenflügel ab, den wir aber nach 200 m wieder verlassen, weil dort der Weg beginnt, der uns linker Hand durch die Feldflur und am Zechenhaus vorbei bis zur Schachtstraße führt, der wir nach links folgen und damit das Ziel unserer Wanderung, das Zentrum von Breitenbrunn, auch bald erreicht haben.

Besonderheiten

Schwarzenberg

„In dem scharf eingeschnittenen Thale des Schwarzwassers liegt kurz vor Vereinigung desselben mit der großen Mittweida, auf einem schroff nach Osten gerichteten Bergvorsprunge, Schloß und Stadt Schwarzenberg in einer breiten Schleife des Schwarzwassers. Ueber der Felsenklipp, welche in der neuesten Zeit ein Tunnel der Eisenbahn nach Johanngeorgenstadt durchbohrt, liegt das alte, vielfach umgewandelte, aber an interessanten Bauwerken arme Schloß. Es soll schon im 10. Jahrhundert gestanden haben, wie ganz erklärlich lange vor der Stadt, die Straße nach Böhmen beherrschend, welch ‚über die Platte‘ ging. Die Grafschaft Schwarzenberg soll schon 950 bestanden haben; nur wenig später die Grafschaft Hartenstein, welche in einem schmalen 55 km langen Streifen bis auf den Gebirgskamm an den Kupferhübel reichte. … An beiden Ausgängen der Stadt, welche zum Schwarzwasserthale führen, hat man frische, lebendige Landschaftsbilder vor sich, besonders am südlichen; auf der Straße nach dem Ochsenkopfe gewinnt man am Vorwerk, besonders aber auf der Höhe vom Rockelmann einen interessanten Überblick nach Ost und Südost.“
Moritz von Süßmilch (1823-1892), „Das Erzgebirge in Vorzeit, Vergangenheit und Gegenwart“, 1894

An diesem Ort sollte man nicht vorbeilaufen, wenn man das Westerzgebirge durchwandert, man nennt ihn nicht umsonst die „Perle des Erzgebirges“. Das Stadtzentrum mit Schloss und Kirche ist äußerst sehenswert und selbst dort müssen

Altstadt Schwarzenberg

Königseiche in Schwarzenberg

wir nicht ganz auf „Natur“ verzichten. Unmittelbar an der Kirche finden wir eine Linde und auf dem Marktplatz eine Eiche, die als Naturdenkmal unter Schutz stehen.
Aber auch das Umfeld von Schwarzenberg, das ja schon Moritz von Süßmilch in seinen Bann gezogen hat, bietet uns wunderbare Landschaftsbilder an, die wir auf unserer Wanderung genießen dürfen.