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Themenwege

Zwischen Lauter und Schwarzenberg
Von Wäldern und Wiesen und natunahen Bächen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischen Lauter und Schwarzenberg
Von Wäldern und Wiesen und naturnahen Bächen

Neunstämmige Buche in Schwarzenberg

„Jede Wanderung ist eine Verherrrlichung des Alls,
ein Lassen des Lebens.

Hans Jürgen von der Wense (1894-1966)

„Förstel, Hüttenstauden, Hohe Henne, die Heide und der Rockelmann waren also die Hutweide der Stadt, nach der zwei verschiedene Viehziten führten ... Die Vorstädter hatten an der Hutweide Anteil. Sie besaßen fast alle ein Stück Vieh. Betreut wird die Herde vom Gemeindehirt, der im Hirthaus vor dem Oberen Tor wohnt ... 1550 beträgt die Anzahl der ausgetriebenen Tiere insgesamt 216 Kühe und 21 Ziegen, von 1574-1576 rund 150 Kühe und 10 Ziegen. Das ist also der Viehbestand der Bürger um diese Zeit.
Genossenschaftlich betrieben wird auch die Haltung der Zuchtbullen. Sie heißen auch Gemeinderind oder Samenrind. Sie werden von drei Bürgern gehalten, die von der Gemeinde das Futter für sie erhalten. Gewisse Wiesen, die Ochsenwiesen, werden innerhalb des Gemeindelandes zur Nutzung abgesteckt, so 1611 die Wiese vor die Gemeinerinder im Hüttengut. Sie trägt heute noch den Namen Ochsenwiese.“
Walter Fröbe (1889-1946)

Das Zitat aus dem 1935 erschienenen Buch „Herrschaft und Stadt Schwarzenberg bis zum 16. Jahrhundert“ des Schwarzenberger Lehrers und Heimatforschers Walter Fröbe macht uns neugierig und wir fragen uns, ob wir noch Spuren finden werden von dieser ehemals so bedeutsamen Landnutzungsform, Hut- oder Waldweide genannt, die bis zum Verbot in der Mitte des 19. Jahrhunderts, in Schwarzenberg bis 1838, betrieben wurde und die damalige Landschaft entscheidend prägte. Unsere Wanderung führt nämlich durch einige der Hutweidegebiete, die uns Fröbe nennt und sogar an der Ochsenwiese werden wir vorbeikommen. Aber wir sagen es gleich, die Chancen stehen schlecht. Fast 200 Jahre sind in unseren schnelllebigen Landschaften eine lange Zeit, die man selbst Wäldern und sogar einzelnen Bäumen selten lässt. Einzig eine der kuriosesten und faszinierendsten Baumgestalten in der Gegend, die Neunstämmige Buche, könnte ein letztes Zeichen aus diesen Zeiten sein, muss aber nicht. Mehr dazu bei der Beschreibung des Baumes.

Waldschulheim Conradswiese in Lauter

Aber selbst wenn sämtliche Spuren verwischt sind, enttäuscht brauchen wir nicht zu sein. Der Naturfreund und stille Genießer der Landschaft wird reichlich durch andere Dinge entschädigt, durch eindrucksvolle Buchenmischwälder, artenreiche Wiesen und Weiden, naturnahe Bäche und Teiche und natürlich durch wunderbare Ausblicke auf die Orte Schwarzenberg und Lauter-Bernsbach und die sie umgebende Landschaft.  Machen wir uns also auf den Weg, wir werden viel Freude haben.

Karte Lauter

Wanderroute

Rundweg bei Lauter (rot gekennzeichnet), ca. 13 km, etwa 4 Stunden,
für den Gelegenheitswanderer

Beschreibung der Wanderung

Unsere Wanderung beginnt am Parkplatz an der Auffahrt zur Morgenleithe an der Jägerhäuser Straße (S272). Wir gehen in Richtung Morgenleithe und halten uns an der ersten Wegkreuzung links. An der sogenannten Spinne gehen wir auf dem mit dem gelben waagerechten Strich markierten Wanderweg Richtung Hinterhenneberg. Wer Lust hat, kann natürlich den kleinen Umweg machen und die 812 m hohe Morgenleithe besteigen. Wir erreichen nach einiger Zeit Hinterhenneberg, eine idyllisch gelegene Ansammlung weniger Häuser mit vielen alten Laub- und Obstbäumen.

Bei Hinterhenneberg

Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur Gaststätte „Zur Morgenleithe“, ein sehr hübsches Anwesen, das auch einen wunderbaren Baumbestand aufzuweisen hat. Es wird von stattlichen Laubbäumen eingerahmt und auch eine kleine Obstwiese können wir bewundern. Wir gehen dann unmittelbar am Gasthaus vorbei weiter in Richtung Conradswiese (grüner waagerechter Strich), halten uns an der folgenden Wegkreuzung links und stehen nach wenigen Metern vor einem Baum mit wirklich einmaliger Wuchsform, der Neunstämmigen Buche », einem Baum, mit dem man sich durchaus einige Zeit beschäftigen sollte. Unser Weg führt weiter die Bockauer Straße und dann am Waldrand den Communalweg entlang. Rechts neben uns sehen wir wertvolle Wiesen liegen, die Bestandteil des FFH-Gebietes „Griesbachgebiet“ » sind. Zudem haben wir sehr schöne Ausblicke auf Lauter und Bernsbach. Unmittelbar dort, wo der Communalweg den Griesbach » überquert, verlassen wir diesen und halten uns links an den Buchenweg, der seinem Namen alle Ehre macht und uns zu den zahlreichen Buchen im Naturschutzgebiet „Conradswiese“ » führt. An der nächsten Wegkreuzung halten wir uns rechts, kommen an zwei Teichen vorbei und erreichen  dann das Waldschulheim Conradswiese, eine Einrichtung des Staatsbetriebes Sachsenforst, die auf Grund ihrer Umgebung hervorragende Möglichkeiten bietet, der jungen Generation die Bedeutung unseres Waldes zu vermitteln und am praktischen Beispiel vor Augen zu führen. Unser Weg führt uns geradeaus weiter und bald treffen wir wieder auf den Communalweg, dem wir nach rechts folgen (gelber waagerechter Strich), immer begleitet von den schönen Buchenwäldern, in denen es zu jeder Jahreszeit viel Interessantes zu beobachten gibt. Nach etwa einem Kilometer zweigt links der Obere Flügel ab, der uns bis zum Hotel und Restaurant Danelchristelgut führt. Hier geht es entlang der Antonsthaler Straße nach rechts und bald treffen wir wieder auf den Griesbach und eine Gruppe von Teichen, die vornehmlich der Fischzucht dienen. Zuvor biegen wir aber links ab und gehen das Tal hinunter. An der nächsten Wegkreuzung halten wir uns rechts und überqueren den Griesbach. Nach etwa 200 m stoßen wir auf einen Weg, den wir nach links gehen. Bald erreichen wir den Ratsbach, der nicht weit von hier in den Griesbach mündet. Nach der Brücke gehen wir rechts den steilen Berg hinauf. Bald haben wir die Höhe erreicht und zugleich eine interessante Aussicht auf Neuwelt, darüber Bernsbach, rechts davon den Spiegelwald, darunter Beierfeld und Sachsenfeld. Am Wasserwerk geht es nach rechts weiter in Richtung Schwarzenberg, linker Hand sehen wir das Goldhangut liegen und kommen dann wieder in den Wald. Wir befinden uns jetzt in den schon erwähnten ehemaligen Waldweidegebieten, finden aber dunkle, relativ monotone Fichtenforste vor und bemerken schnell, dass in solchen Wäldern jedwedes Nutzvieh schnellstens dem Untergang geweiht wäre. Vor 200 Jahren, als man das Vieh noch eintrieb, müssen sie völlig anders ausgesehen haben: lichter, mehr parkartig, reicher an Unterwuchs und Gras. Nach kurzer Zeit biegt rechts ein Weg steil nach unten ab. Den nehmen wir und befinden uns schnell an der lang erwarteten Ochsenwiese ». Bitte bleiben Sie am Rand des Flächennaturdenkmals, um die wertvolle Vegetation nicht zu gefährden, die sich in erstaunlicher Buntheit zeigt, wenn man zur richtigen Zeit vorbeikommt.
Wir gehen dann zum Hauptweg zurück, lassen nach kurzer Zeit den Wald hinter uns, wandern immer geradeaus durch die Felder, kommen an den Kleingärten am Beginn des Schwarzenberger Ortsteils Heide und an Stallanlagen vorbei und biegen wenig später nach rechts ab (grüner waagerechter Strich). Wir gehen eine ganze Zeit am Waldrand entlang und treffen dann auf den Dreitannenweg, dem wir nach links folgen und der uns direkt zum Ausgangspunkt unserer Wanderung führt.

Besonderheiten

FFH-Gebiet „Griesbachgebiet" / Naturschutzgebiet „Conradswiese"

Schwarze Teufelskralle

Das FFH-Gebiet „Griesbachgebiet“  stellt einen 175 Hektar großen, wertvollen und abwechslungsreichen Landschaftsausschnitt dar und besteht im Wesentlichen aus
den naturnahen Gewässersystemen des Griesbaches und des Ratsbaches und deren Umfeld. Wir finden Erlen-Eschenwälder, Hainsimsen-Buchenwälder, Flachland-Mähwiesen und  Berg-Mähwiesen mit teilweisen Übergängen zu Niedermooren und Nasswiesen. Besonders bemerkenswert ist das Vorkommen der Groppe. Im FFH-Gebiet befinden sich zwei Flächennaturdenkmale, das FND „Ochsenwiese“ und das FND „An der Griese“.

Ein sehr wesentlicher Bestandteil des FFH-Gebietes ist das Naturschutzgebiet „Conradswiese“. Der Name führt erst einmal in die Irre, denn es handelt sich um ein reines Wald-Naturschutzgebiet von 39 ha in einer Höhenlage von 575 – 680 m ü NN. Es umschließt hufeisenförmig die eigentliche Conradswiese mit den Quellbereichen des Griesbaches, eine in den Wald hineinragende Rodung, ein sogenannter „Laßraum“, der vor allem zur Futtergewinnung angelegt wurde; eine in unserer Gegend durchaus nicht selten zu findende Form der „Landgewinnung“.

Naturschutzgebiet Conradswiese


Im NSG wächst ein typischer hercynischer Bergmischwald heran, der weitgehend der Vegetation entspricht, die wir von Natur aus hier vorfinden würden. Buche, Fichte und Tanne, aber auch einige Trauben-Eichen bekommen wir zu Gesicht; Schwarzspecht, Grauspecht, Hohltaube, Raufußkauz, Zwergschnäpper und viele weitere Arten haben es sich wohnlich eingerichtet. Stehendes und liegendes Totholz bietet den darauf angewiesenen Totholzbewohnern attraktive Bedingungen.
Beim Waldbau im Gebiet sollen auch in Zukunft die Belange des Naturschutzes starke Berücksichtigung finden und wir dürfen gespannt sein, wie sich der Wald entwickeln wird. Zurück »

Neunstämmige Buche

Neunstämmige Buche

Die Neunstämmige Buche gehört wohl zu den eigenwilligsten Baumgestalten in der Region und ihr Name sagt ja auch warum. Die meisten Bäume müssen sich mit einem Stamm zufrieden geben, diese erstaunliche Buche hat gleich neun. Oder richtiger: Sie hatte, denn vier Stämme sind ihr schon abhandengekommen. Sie lagern zum Teil als Totholz am Rand des Naturdenkmals und können dort noch einige Zeit bestaunt werden, bis die tierischen Zersetzer ihr Werk vollendet haben. Die ersten beiden Stämme musste sie bei einem Sturm in der Nacht vom 7. zum 8. November 1996 hergeben und die nächsten beiden fielen dem Sturm in der Nacht vom 27. zum 28. Oktober 2002 zum Opfer. Und es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis ihr wieder welche genommen werden, denn die Stürme werden nicht zahmer und die ungewöhnliche Wuchsform der Buche scheint kein Vorteil hinsichtlich Stabilität und Lebensdauer zu sein, denn sie musste schon reichlich Federn lassen.
Als sie sozusagen noch im Besitz sämtlicher Extremitäten war, hatte sie folgende Ausmaße: Gesamtumfang 7,60 m in 1,30 m Höhe, Baumhöhe 23 m, Baumkronendurchmesser insgesamt ca. 20 m. Über das Alter ist man sich nicht einig, die Angaben differieren und gehen bis zu 200 Jahren. Auch über den Ursprung ihrer kuriosen Wuchsform gibt es verschiedene Hypothesen: Wildverbiss der Triebspitze, Pflanzen mehrerer Setzlinge auf engem Raum oder der gleiche Effekt durch den Austrieb von Samen. Sie könnte ihre Gestalt aber auch dem Verbiss durch Nutzvieh im Jugendstadium zu verdanken haben, denn eine große Ähnlichkeit mit den berühmten Weidbuchen im Südschwarzwald ist nicht zu verkennen. Die Buche steht zwar heute in der Feldflur, aber nicht weit entfernt von den damaligen Waldweidegebieten Hüttenstauden, Ratsförstel und Hohe Henne. Zurück »

Griesbach

Griesbach in Lauter

Der Griesbach hat nicht ohne Grund dem FFH-Gebiet zwischen Lauter und Schwarzenberg bei der Namensgebung Pate gestanden. Er gehört zusammen mit dem Ratsbach und den anderen Zuflüssen zu den am besten erhaltenen Gewässersystemen in unserer Gegend. Er ist wirklich einen Besuch wert und man kann sich mit seiner Hilfe ein gutes Bild machen, wie ein naturnaher Bach auszusehen hat. Wir finden mit Erlen und Eschen bestandene Abschnitte und haben wunderbare Ausblicke in attraktive Wiesentäler. Sie sollten es nicht versäumen, an geeigneter Stelle Rast zu machen und das beruhigende Plätschern des Wassers möglichst lange zu genießen.
Dass die Welt im und am Griesbach noch weitgehend in Ordnung ist, zeigt uns ein etwa 12 bis 15 Zentimeter lang werdender, nachtaktiver Süßwasserfisch, den wir in kaum einem anderen unserer Bäche mehr finden: die Groppe. Sie kommt erfreulicherweise in drei getrennten Bereichen des Griesbaches noch vor. Die drei Populationen sind leider isoliert, weil verschiedene Hindernisse (Dämme, Wehre, Verrohrungen) den Kontakt untereinander verhindern. Die Groppe stellt sehr hohe Ansprüche an die Wasserqualität, gehört landes- und bundesweit zu den stark gefährdeten Arten und wurde wegen des Rückgangs ihrer Bestände in Anhang II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU aufgenommen, in der Arten von gemeinschaftlicher Bedeutung aufgeführt sind, für deren Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen. Zurück »

Ochsenwiese

Ochsenwiese in Schwarzenberg

Die Ochsenwiese steht als Flächennaturdenkmal unter Schutz und ist Bestandteil des FFH-Gebietes „Griesbachgebiet“, denn sie hat einen hohen botanischen Wert. Früher wurde sie von den Einheimischen „Himmelsschlüsselwiese“ genannt, weil sie zur Blütezeit dieses schön benamten Blümchens im zeitigen Frühjahr in einem satten Gelb erstrahlte. Diese wunderhübschen Frühlingsboten sind zwar heute nicht mehr so zahlreich, dafür soll es aber in den Gärten von Neuwelt ungewöhnlich viele Exemplare dieser Art geben, Herkunft unbekannt.
Auch eine schöne Eiche unmittelbar an einer Trockenmauer fällt uns ins Auge. Heute wird die Wiese von der Naturschutzstation Erzgebirge gepflegt und die namengebenden Ochsen bekommen wir natürlich nicht zu Gesicht, sie haben längst ausgedient, wie nicht anders zu erwarten. Trotzdem enttäuscht uns dieses schöne Fleckchen Erde nicht, im Gegenteil. Zurück »

Wälder / Waldbau

Naturschutzgebiet Conradswiese

In solchen Wäldern wie denen im Naturschutzgebiet „Conradswiese“ haben wir sozusagen das Idealbild des heutigen Waldbaus vor uns, das sich seit der Wende bekanntlich stark verändert hat. Aber es wird noch beträchtliche Zeit ins Land gehen, bis alle oder zumindest ein Großteil unserer Wälder so oder so ähnlich aussehen werden, bis sie den Wäldern, die von Natur aus bei uns stocken würden, einigermaßen nahe kommen. Wie in vielen Regionen Europas sind naturnahe und erst recht natürliche Wälder noch Mangelware, die monotonen Fichtenforste dominieren noch deutlich.
Solche Wälder wie die im Naturschutzgebiet „Conradswiese“ sind aber auch schöne Anschauungsbeispiele dafür, dass der naturgemäße Waldbau keine Erfindung von heute ist, wie es manchmal scheinen mag. Auch in der Vergangenheit hat es immer wieder Forstleute gegeben, auch wenn sie vielleicht eine Minderheit darstellten, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten um gesunde, naturnahe Mischbestände bemüht haben, sonst könnten wir diese Wälder heute nicht bestaunen.
Viele dieser naturnahen Wälder sind Bestandteil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 und genießen damit einen gewissen Schutz – zumindest theoretisch und zumeist auch praktisch. Aber es kommt durchaus auch vor, dass einem selbst in solchen geschützten Wäldern das kalte Grausen überkommt, wenn man sie nach einer „Holzernte“ betritt. Dann erscheint einem die Bezeichnung „naturgemäßer Waldbau“ eher fragwürdig.