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Themenwege

Zwischen Elterlein und Geyer
Von wertvollen Lebensräumen und deren Bewohnern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischen Elterlein und Geyer
Von wertvollen Lebensräumen und deren Bewohnern

Schwarzer Teich bei Elterlein

„Das ist es, was du tun sollst: Liebe die Erde und Sonne und die Tiere.
Walt Whitman (1819-1892)

In der Umgebung von Elterlein lässt sich bequem wandern. Der Ort, eine alte Bergstadt, die sich vor reichlich 600 Jahren entlang der alten Salzstraße „Böhmischer Steig“ angesiedelt hat, liegt inmitten eines Hochplateaus, auf dem sich die wenigen Berge, zum Beispiel der 760 m hohe Schatzenstein, nur unwesentlich vom Umfeld abheben.

Blick zum Pöhlberg

Die drei bekannten Basaltberge, der Bärenstein, der Pöhlberg und der Scheibenberg, liegen etwas entfernt und bilden markante Sichtpunkte auf den Wanderungen im Umfeld des Ortes. Die Gegend unterscheidet sich beispielsweise stark vom nur wenige Kilometer entfernten Bernsbach. Dort zeigt das Westerzgebirge einen völlig anderen Charakter. Dort haben sich die Flüsse und Bäche tief in die Landschaft eingeschnitten und es sind auf engem Raum oft erhebliche Höhenunterschiede zu bewältigen.
Obwohl man das Landschaftsbild bei Elterlein also mit einer gewissen Berechtigung als unspektakulär bezeichnen könnte, lässt die Naturausstattung wenig zu wünschen übrig und wesentlichen Anteil daran hat das Wasser. Es begibt sich nicht so hastig zu Tale wie in steileren Gegenden, bleibt sogar gerne „hängen“, und so haben sich beispielsweise im NSG „Hermannsdorfer Wiesen“ Flächen mit einer durchaus einmaligen Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Nicht ohne Grund sind umfangreiche Flächen als FFH-Gebiet „Moore und Mittelgebirgslandschaft bei Elterlein“ und/oder als Vogelschutzgebiet „Geyersche Platte“ unter europäischen Naturschutz gestellt worden. Einige dieser hoch wertvollen Lebensräume werden wir auf unserer Wanderung zu sehen bekommen.

Karte Elterlein

Wanderroute

Rundweg bei Elterlein (rot gekennzeichnet), ca.  17 km, etwa 5 Stunden,
für den Gelegenheitswanderer und den professionellen Wanderer

Beschreibung der Wanderung

Unsere Wanderung beginnt im Zentrum von Elterlein. Am Ende des Marktplatzes in Richtung Scheibenberg biegen wir unmittelbar nach der Sparkasse links auf die Straße Zum Sportplatz ab. An der nächsten Wegkreuzung halten wir uns links, überqueren den Schwarzbach und befinden uns jetzt auf dem Hartmannweg, dem wir immer geradeaus folgen. Nach der Überquerung der neuen Ortsumgehungsstraße S258 befinden wir uns im Vogelschutzgebiet „Geyersche Platte“ ». Der Hartmannweg führt uns direkt zu einem der Glanzpunkte der Gegend, dem Großen Schwarzen Teich, der einen wesentlichen Bestandteil des FFH-Gebietes „Moore und Mittelgebirgslandschaft bei Elterlein“ und des Naturschutzgebietes „Hermannsdorfer Wiesen“ » ausmacht. Der Schwarze Teich und seine Umgebung ist kaum durch Wege erschlossen, denn das ganze Gebiet ist sehr störungsempfindlich. Das sollten wir berücksichtigen und uns mit den Eindrücken aus den Randbereichen begnügen.
Wir müssen jetzt etwa 400 m auf der Geyerschen Straße (S222) in Richtung Elterlein  laufen, ehe wir in der Mitte einer Wiese nach rechts auf den Filzweg abbiegen können. Wir befinden uns jetzt auf dem Großen Wanderweg um Elterlein (gelber waagerechter Strich), dem wir folgen, bis er nach links in Richtung Schatzenstein abbiegt. Wir gehen aber nach rechts in Richtung Geyer und überqueren das Heuschuppenbächel, einen noch sehr gut erhaltenen naturnahen Bach mit einem wunderlichen Namen, der sogar noch Heimat der seltenen Fischart Bachneunauge ist. Nach etwa einem Kilometer treffen wir auf die Kernerstraße, der wir nach rechts folgen. Rechter Hand von uns liegt das Naturschutzgebiet „Hermannsdorfer Wiesen“, in dem früher sogar die Bekassine » gebrütet hat, die man heute dort leider nur noch auf dem Durchzug beobachten kann. Vom NSG können wir uns einen guten Eindruck verschaffen, wenn wir etwa 50 m, bevor wir erneut die Geyersche Straße (S222) kreuzen, einen kleinen Abstecher auf dem befestigten Weg nach rechts machen. Anfänglich geht es durch monotonen Fichtenwald, ehe wir das Offenland erreichen, eine Mischung aus artenreichen Bergwiesen und Nassflächen unterschiedlicher Ausprägung.
Zurück auf der Kernerstraße überqueren wir bald die Geyersche Straße und bewegen uns weiter in Richtung Finkenburg. Vom Waldrand oberhalb von Hermannsdorf haben wir schöne Ausblicke auf Dörfel und den Pöhlberg bei Annaberg. Kurz vor dem Hundsrückgut zweigen wir nach links vom Wanderweg in Richtung Finkenburg ab und gehen in das bäuerlich geprägte Hermannsdorf » hinein, von dem wir unbedingt einen Eindruck gewinnen müssen.

Hermannsdorf

Wir gehen das Dorf hinunter und unser Weg zweigt bald nach rechts auf die Elterleiner Straße ab. Wir sollten aber getrost das Dorf noch weiter hinunterlaufen und näher begutachten, denn es ist außerordentlich sehenswert.
Zurück an der Elterleiner Straße gehen wir aus dem Dorf hinaus. Etwa 200 m nach dem Dorfausgang stoßen wir auf einen Wanderweg, der rechts von einer Hecke begleitet wird und uns in Richtung Finkenburg führt. Der Wald, der nach einiger Zeit links des Weges beginnt, ist das sogenannte Stockholz. Dort befinden sich noch einige tief eingeschnittene Hohlwege, Überreste der alten Salzstraße „Böhmischer Steig“, die von Halle nach Böhmen führte und auch zwischen Elterlein und Schlettau über die Brünlasgüter ihren Weg nahm. Wir überqueren den Bach Rote Pfütze, der aus dem Naturschutzgebiet „Moor an der Roten Pfütze“ kommt, passieren die Gaststätte Finkenburg und laufen jetzt geraume Zeit auf der Schlettauer Straße entlang in Richtung Elterlein. Die Straße begleiten sehenswerte Altbäume, unter denen sich auch geradezu kuriose Gestalten befinden.  Nachdem wir die S258 nach Scheibenberg unterquert haben, gehen wir unmittelbar nach dem Ortseingangsschild von Elterlein den nach rechts abzweigenden Weg entlang. Nach etwa 500 m treffen wir auf den Hartmannweg, dem wir nach links folgen und der uns schnell zum Ausgangspunkt der Wanderung zurückführt.

Besonderheiten

FFH-Gebiet „Moore und Mittelgebirgslandschaft bei Elterlein“ / Naturschutzgebiet „Hermannsdorfer Wiesen“

Hermannsdorfer Wiesen

Das FFH-Gebiet ist 407 Hektar groß und besteht aus zwei Teilen: Hermannsdorfer Wiesen / Scheibenberger Teiche und Lohenbachtal bei Tannenberg. Es handelt sich um ein sehr vielfältiges Gebiet, in dem 13 FFH-Lebensraumtypen festgestellt werden konnten, die von gut ausgeprägten Borstgrasrasen und Bergwiesen über Nieder- und Zwischenmoore, Birken- und Fichtenmoorwälder bis zu den montanen Fichtenwäldern reichen. Eine wichtige Funktion haben auch die naturnahen Stillgewässer wie der Schwarze Teich, das größte Laichgebiet für Erdkröte und Grasfrosch im Raum Annaberg, und die vielen gut erhaltenen Bäche und deren Zuflüsse, die ein verbindendes Element zwischen den verschiedenen Lebensräumen darstellen: das Heuschuppenbächel, der Lohenbach, der Wolfersbach, der Steingraben und die Rote Pfütze.
Im Gebiet leben sogar 4 Arten, die nach Anhang II der FFH-Richtlinie besonders geschützt sind: das Firnisglänzende Sichelmoos; die Große Moosjungfer, die allerdings verschollen ist; das Bachneunauge und die Groppe. Aber auch viele weitere vom  Aussterben bedrohte oder gefährdete Arten gibt es wie verschiedene Torfmoose, Orchideen, Rundblättriger Sonnentau, Arnika, Kreuzotter, Hochmoorgelbling, verschiedene Libellenarten usw. Und natürlich nutzen auch viele Vögel das Gebiet als Lebensraum oder beim Durchzug, auf die wir weiter unten noch etwas näher eingehen werden.
Im FFH-Gebiet befinden sich 3 Naturschutzgebiete: das NSG „Lohenbachtal“, ein mitten im Wald gelegener, schwer zugänglicher Grünlandkomplex entlang eines Zuflusses des Lohenbachs, der mitsamt einiger der umliegenden Wälder unter Schutz steht, wobei es besonders um den Erhalt der wertvollen Bergwiesen geht; das NSG „Moor an der Roten Pfütze“, ein weitgehend abgetorftes ehemaliges Hochmoor, das man wieder zu vernässen versucht.
Flächenmäßig und vom Wert her am bedeutendsten aber ist das 185 Hektar große NSG „Hermannsdorfer Wiesen“, das 1967 unter Schutz gestellt und 2007 erweitert wurde. Die Schutzbemühungen reichen aber weit länger zurück, schon früh hatte man dessen Einmaligkeit erkannt und schon seit 1914 kaufte der Verein Sächsischer Heimatschutz Flächen im heutigen NSG auf. Und auch heute noch kann man das Gebiet guten Gewissens als einmalig bezeichnen, bestimmte Lebensräume sind von landesweiter Bedeutung, beispielsweise die Rauschbeerheiden, die Borstgrasrasen und die Birken-Moorwälder. Zurück »

Vogelschutzgebiet „Geyersche Platte“

An der Roten Pfütze

Das Gebiet ist 2769 Hektar groß, wird im Norden von der S260 zwischen Zwönitz und Geyer begrenzt und umfasst fast die gesamte Hochebene zwischen den Orten Zwönitz, Geyer, Elterlein, Hermannsdorf, Schwarzbach, Scheibenberg und Schlettau. Der Waldanteil (meist Fichtenforste) ist besonders im nördlichen Teil hoch, es finden sich aber auch Zwischenmoore, Versumpfungsbereiche, viele Quellen, naturnahe Gebirgsbäche und Teiche, Wiesen und Weiden unterschiedlichen Charakters, Ackerflächen, verschiedene Kleinstrukturen wie Hecken und Gebüsche, Baumreihen, bachbegleitende Gehölze usw. Daraus wird unschwer deutlich, dass eine sehr mannigfaltige Vogelwelt Lebens- und Nahrungsmöglichkeiten findet. Unter anderem dient das Gebiet dem Schutz folgender Arten: Grauspecht, Schwarzspecht, Rauhfußkauz, Sperlingskauz, Schwarzstorch, Rotmilan, Kiebitz, Bekassine, Raubwürger, Neuntöter. Erwähnenswert sind auch das gelegentliche Auftreten des Wachtelkönigs und die Nutzung des Schwarzen Teiches durch verschiedene Wat- und Wasservögel beim Durchzug. Zurück »

Hermannsdorf

Schafe in Hermannsdorf

Das  doppelreihige Waldhufendorf Hermannsdorf ist eines der ältesten Dörfer im Erzgebirge, im 12. Jahrhundert soll es entstanden sein. Noch heute ist die Hufenstruktur recht gut erkennbar und überhaupt findet man im Erzgebirge nur wenige Ortschaften mit einem solch ausgeprägten bäuerlichen Charakter wie Hermannsdorf. Besonders den oberen Ortsteil Am Hundsrück mit seinen stattlichen Gütern und das Dorfzentrum um die 1542 erbaute Sankt Michaeliskirche mit seinen gut erhaltenen Fachwerkbauten muss man gesehen haben.  Besonders auffällig ist auch, dass im Dorf noch ausgiebig Tierhaltung betrieben wird. Ob Rinder, Pferde, Schafe, Ziegen, Gänse, Enten oder Hühner, es bleiben keine Wünsche offen. Zurück »

Hermannsdorf

Bekassine

Die Bekassine ist ein mittelgroßer Schnepfenvogel. Sie liebt die Feuchtigkeit und gibt ein sehr drolliges Bild ab, wenn sie mit ihrem überlangen Schnabel, der wie ein großer Degen aus dem pummeligen Körper ragt, in Feuchtflächen oder Flachwasserzonen nach Nahrung sucht. Aber auch die Geräusche, die sie von sich gibt, sind nicht von der gewöhnlichen Sorte. Vor allem
beim Vernehmen des wimmernden Schwanz„meckerns“, das sie bei ihren Balzflügen in der Dämmerung von sich gibt, fragt man sich besorgt, welches UFO denn da unterwegs ist. Und ihre Eier sehen aus wie schorfige Birnen und so ließe sich noch vieles erzählen über einen merkwürdigen und liebenswerten Vogel, der nicht so recht in unsere Welt zu passen scheint und mittlerweile aus vielen Gegenden und bis auf ganz wenige Restbestände leider auch aus unserem Gebirge verschwunden ist.
Die Bekassine war einst auch in den Hermannsdorfer Wiesen ein regelmäßiger Brutvogel. Noch im 1978 erschienenen Band „Zwischen Zwickauer Mulde und Geyerschem Wald“ aus der verdienstvollen Reihe „Werte unserer Heimat“ steht dazu folgender Satz: „Weniger markant ist die Wirbeltierfauna, von deren Vertretern in erster Linie Ringelnatter und Kreuzotter sowie als Brutvögel Weidenmeise, Wiesenpieper und Braunkehlchen genannt werden müssen. Im Naturschutzgebiet brüten auch mehrere Paare Bekassinen, während das Birkhuhn seit etwa 1920 restlos verschwunden ist.“
Im 2012 erschienenen Heft 10 über Vögel aus der Reihe „Naturpark Spezial“, verfasst vom Chemnitzer Ornithologen Dieter Saemann, lesen wir hingegen: „So brütet die Bekassine im einst gut besetzten NSG ‚Hermannsdorfer Wiesen‘ seit einigen Jahren nicht mehr.“
Das macht deutlich, dass selbst die Unterschutzstellung vergleichsweise großflächiger Naturschutzgebiete nicht ausreicht, bestimmten Arten das Überleben zu sichern, die besonders sensibel auf die Veränderungen in ihrem Umfeld reagieren. Die Bekassine ist eine dieser Arten und es ist sehr deprimierend, feststellen zu müssen, dass sich beispielsweise der Bestand in Sachsen von 1980 bis 2005 mehr als halbiert hat und heute bei vielleicht noch um die 100 Brutpaare liegt.
Weitere Arten erleiden ein ähnliches Schicksal, denken wir an das gerade erwähnte Birkhuhn, an Wiesenpieper oder Braunkehlchen oder gar an das Rebhuhn, das wahrscheinlich im gesamten  Erzgebirge schon ausgestorben ist. Ein Trauerspiel und zugleich ein Beleg dafür, dass hier die europäische Vogelschutzrichtlinie, die immerhin schon 1979 erlassen wurde, nicht ausreichend greift, unbedingt wirksamer ausgestaltet werden und durch weitere Instrumente ergänzt werden müsste. Das sollte uns der Erhalt unserer Vogelwelt doch wert sein. Zurück »

Bekassine
Foto. Jan Gläßer, Grießbach

Vögel

Vögel gehören ohne Zweifel zu den beliebtesten tierischen Zeitgenossen. Es ist vielen Menschen immer wieder eine Freude, ihren Konzerten zu lauschen oder ihr emsiges Tun bei der Nahrungssuche, der Partnerwahl oder der Aufzucht des Nachwuchses zu beobachten. Viele von ihnen stehen aber mittlerweile europaweit im Blickfeld des Naturschutzes. Man hat im Rahmen des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 sogenannte Vogelschutzgebiete eingerichtet, um ihnen eine Zukunft zu geben.
Im Wald mag es noch gehen, dort gibt es zum Teil sogar positive Tendenzen, beim Kranich beispielsweise oder beim Schwarzstorch. Aber besonders bei den Arten des Offenlandes sind überwiegend geradezu drastische Rückgänge zu verzeichnen. Selbst solche Selbstverständlichkeiten über unseren Feldern wie die Feldlerchen werden eher schnell als langsam zu Raritäten. Wundern braucht uns das nicht. Der Umgang mit ihren „Wohnungen“ macht ihnen das Leben und die Fortpflanzung zunehmend schwierig.
Die Ausweisung von Vogelschutzgebieten ist ein wichtiges und notwendiges Mittel, um die Vogelwelt in Europa zu erhalten und dadurch ist sicher einiges zum Schutz unserer gefiederten Mitgeschöpfe erreicht worden. Allerdings ist auch unverkennbar, dass dies bei bestimmten Arten, besonders den Arten des Offenlandes, nicht zum Erfolg führt. Hier ist die Vogelschutzrichtlinie ein stumpfes Schwert und bedarf dringend einer Anpassung an die rasanten Veränderungen in der Landschaft und Landnutzung sowie der Ergänzung durch andere Instrumentarien, sonst gehen uns bestimmte Arten in vielen Gegenden verloren.